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Termin: Konzert: Heaven In Her Arms, Wildernessking, Red Apollo

in Veranstaltungen
Hinzugefügt von Fleddermaus , 26. Jun. 2017


Findet statt 19. Jul. 2017 20:00 (Eintägiger Termin)

Fleddermaus


Heaven in her arms (Moment of Collapse Records, Japan)
Wildernessking (sickmangettingsick.record, Südafrika)
Red Apollo (Moment of Collapse Records, Deutschland)

 

Heaven In Her Arms haben viel mit Envy zu tun und sich vielleicht nach einem Converge-Song benannt, weshalb ihr sperriger, noisiger Schachtelsound nicht von ungefähr kommen dürfte. Japan, Land des Dreschens, Land der untergehenden Sonne. "Normale" Gitarrenmusik scheinen sie nicht machen zu wollen, denn wann immer einer von ihnen einstöpselt, kommt etwas Extremes dabei heraus: kaum erkennbare Songstrukturen, eine sich überschlagende Stimme sowie unterbutternde Abgrundstimmung sind die drei Merkmale von HIHA.

 

Das Black-Metal-Kollektiv Wildernessking aus Kapstadt leuchtete 2012 mit ihrem Debüt-Album The Writing of Gods in the Sand auf meinem Radar. Anschließend habe ich sie in meiner alten Kolumne im Terrorizer Magazin sehr gelobt. Damals habe ich ihre umfassenden, beinahe progressiven Kompositionen gepriesen, die ihre Einflüsse ebenso stark von Agalloch und Drudkh beziehen wie aus Post-Rock-Cresendos und dem triumphalen Marsch von Melodic Death. Jetzt, vier Jahre später, freue ich mich, berichten zu können, dass sie noch besser und sowohl ihr Klang als auch Spektrum noch ambitionierter geworden sind.

 

Red Apollo wandeln nach wie vor zwischen den schönen, überbenutzten Schlagworten Postmetal, (Post-)Hardcore, Black Metal, garnieren die Suppe weiterhin mit ein wenig Ambient und eher sanften Postrock-Klangpassagen. Das klingt jetzt nicht neu, ist es auch nicht. Diverse obskure bis extrem populäre Bands (füllen Deafheaven eigentlich schon Fußballstadien?) haben sich dieser Mischung mit jeweils eigenem Dreh schon angenommen. Dass Red Apollo aus dieser Masse an klingt - so ähnlich wie Bands hervorstechen, liegt mitunter an der dramaturgischen Finesse, mit der die Songs umgesetzt werden: Klar, auch laut-leise-lauter-Strukturen sind keine Neuheit, aber die einzelnen Songs entwickeln über die Dauer des Albums hin einen Sog, dem sich der Hörer nur schwer entziehen kann. Brachial, agressiv, düster aber gleichzeitig auch melodisch und – Achtung – schön.


Eintritt: 13,10€

Werk 2 - Halle D
Kochstraße 132
D-04277 Leipzig
http://www.werk-2.de
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